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Später, ... hatte ich zunehmend Erfolg in entscheidenden Partien. Vielleicht weil ich eine einfache Wahrheit erkannte: nicht nur ich hatte Angst, auch mein Gegner.
-- Michail Tal
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Paiman
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Titel: Logik des Krieges - Deutschland müsse 'lernen zu töten'?
Verfasst am: 19.11.2006, 00:16 Uhr
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Anmeldungsdatum: 07. Jun 2004
Beiträge: 1875
Wohnort: Austria
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Kein Sieg ohne Risiko: Das gilt auch für die Bundeswehr. Sie muss im Süden helfen. Nach fünf Jahren Einsatz denkt die Bundeswehr, denkt Berlin afghanischer als die Afghanen selbst. Nämlich so: Wir stehen nördlich des Hindukusch, was schert uns der Süden? Verteidigungsminister Jung, Außenminister Steinmeier und Kanzlerin Merkel erwecken den Eindruck, als entspreche die Stationierung der Bundeswehr im Nato-Sektor Nord einem Naturgesetz. Zwar stimmt es, dass deutsche Soldaten dort exzellente Arbeit leisten und ihr Einsatz gerade in letzter Zeit gefährlicher geworden ist. Ungleich bedrohlicher ist jedoch die Situation im Süden: Da befinden sich Amerikaner, Briten, Kanadier, Holländer und Polen in einem Krieg gegen die Taliban, dessen Ausgang über das Schicksal nicht nur Afghanistans, sondern auch der Nato entscheidet.
Mit vollem Recht fordert Nato-Generalsekretär de Hoop Scheffer, dass die 37 an der Isaf-Truppe beteiligten Staaten ihre Einsatzvorbehalte für die insgesamt 31000 Soldaten aufgeben. Die gegenwärtige Struktur ist so starr, dass der Kommandeur der Truppe öffentlich gewarnt hat, er sehe sich nicht in der Lage, „hier in den nächsten sechs Monaten zu gewinnen“. Das bedeutet noch keine Niederlage, wohl aber eine fortschreitende „Irakisierung“ Afghanistans. Immer mehr Taliban sickern aus Pakistan ein, immer mehr Stammesführer überlegen, auf welche Seite sie sich schlagen sollen. Bis etwa eine Fahrstunde vor Kabul sind die todesmutigen Islamisten schon vorgedrungen, von einer „Winteroffensive“ sprechen die Geheimdienste.
"So dramatisch ist die Lage, dass selbst der UN-Sonderbeauftragte Tom Koenigs (Grüne) vor einer Niederlage der Nato warnt und zu „gewaltigen militärischen Anstrengungen“ aufruft. Auch der zivile Wiederaufbau steht infrage, solange die Taliban Schulen anzünden und Ingenieure ermorden. Nach dem Prinzip des geringstmöglichen Risikos kann der Kampf nicht gewonnen werden. Deutschland müsse „lernen zu töten“, sagen dieser Tage amerikanische Gesprächspartner. Eine bittere Erkenntnis – Berlin sträubt sich noch dagegen, wird aber der Logik des Krieges nicht entrinnen können." © Rheinischer Merkur Nr. 46, 16.11.2006 |
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Wenn niemals Du in Sorge um den anderen brennst,
verdienst Du nicht, dass Du Dich einen Menschen nennst.
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Deutsch68
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Titel:
Verfasst am: 21.11.2006, 07:52 Uhr
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Anmeldungsdatum: 30. Mai 2004
Beiträge: 925
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Salam @ all,
ich habe noch nie begriffen, was die Bundeswehr in Afghanistan soll. Sie mögen da ja ganz nette Hilfe leisten, wo sie akzeptiert wird. Aber das ist doch nicht der Ursprungssinn von deutschen Soldaten.
Nun kommt, was wohl kommen musste: Den Amis geht wohl der Nachschub an eigenen Rekruten aus, auch kein Wunder, wenn man so schwierige Schlachtfelder wie Afghanistan und den Irak nahezu gleichzeitig aufreisst. Und für deren Größenwahn sollen nun Bundeswehrsoldaten auch den Kopf hinhalten. So knebelt einen eines Tages dann das NATO-Bündnis - "unsere amerikanischen Freunde" (Zitat Altbundeskanzler Kohl).
Wenn es nach mir ginge, würde die Bundeswehr überall längst wieder abziehen, aus Bosnien, Afghanistan, dem Kongo, von der libanesischen Küste etc. was will sie da überall ? Haben diese Staaten die Bundesrepublik angegriffen ? Das hätte doch mal in der Presse gestanden oder ?
Furchtbare Welt
Khoda hafez
Deutsch68 |
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