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Wer sich die Fähigkeit anerziehen will im Schach selbstständig zu denken, der muß alles meiden, was leblos ist: ausgeklügelte Theorien, die sich auf sehr wenige Beispiele und eine Menge Hirngespinste stützen.
-- Emanuel Lasker
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Paiman
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Titel: WIEDER SO EIN VERDAMMTER EHRENMORD!
Verfasst am: 22.05.2008, 20:09 Uhr
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Anmeldungsdatum: 07. Jun 2004
Beiträge: 1886
Wohnort: Austria
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Hamburg – Die schöne Morsal († 16) schwärmte für amerikanische Schauspielerinnen, tanzte in ihrem Zimmer zu Musik aus den Charts. Wie jedes 16-jährige Mädchen. Doch ihr afghanischer Bruder Ahmad (23) sah im „westlichen“ Leben der Schwester eine Schande für die Familie – und tötete sie mit mehr als 20 Messerstichen!
Kurz vor Mitternacht, Hamburger Stadtteil St. Georg. Anwohner wurden von fürchterlichen Schreien geweckt, fanden das schwer verletzte Mädchen auf dem Gehweg! Ein Notarzt versuchte die Schülerin zu reanimieren – vergeblich.
Zwölf Stunden suchten Zielfahnder des Landeskriminalamtes (LKA) nach dem Mann – gestern Mittag: Festnahme! Als Ermittler der Mordkommission Ahmad verhörten, gab er zu, seine Schwester getötet zu haben. Sein Motiv? „Das 16-jährige Mädchen hatte sich von der Familie abgewandt“, so ein Polizeisprecher.
Morsals Familie war 1994 aus Afghanistan nach Hamburg gekommen. Der Vater (45) arbeitete als Busfahrer, die Mutter (41) zog die fünf Kinder (3 bis 23) groß.
Bruder Ahmad, den die Polizei als „Intensivtäter“ bezeichnet, hatte es schon lange nicht gepasst, dass seine hübsche Schwester lieber Schminke tragen wollte als Kopftuch.
Im letzten Jahr hatte er Morsal nach einem Streit zusammengeschlagen. Im anschließenden Prozess sagte sie aber nicht gegen ihren Bruder aus. Statt dessen zog das Mädchen in eine Sozialeinrichtung. Sie hatte gehofft, so Ruhe vor ihrem tyrannischen Bruder zu kriegen. Es kam leider anders.
Als die Mutter gestern im Institut für Rechtsmedizin Abschied von ihrer Tochter nahm, brach sie mit einem Schock zusammen. Gegen den geständigen Bruder ist jetzt Haftbefehl ergangen. |
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Wenn niemals Du in Sorge um den anderen brennst,
verdienst Du nicht, dass Du Dich einen Menschen nennst.
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Paiman
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Titel:
Verfasst am: 22.05.2008, 20:11 Uhr
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Anmeldungsdatum: 07. Jun 2004
Beiträge: 1886
Wohnort: Austria
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Sie war ein Teenager, der ein freies Leben führen wollte – und ein Mensch, der sich auch für andere einsetzte. Im Dezember 2006 wurde Morsal für ihr Engagement von der Alfred-Toepfer-Stiftung ausgezeichnet. „Prima Klima“ hieß das Projekt ihrer Schule; Ziel war es, das Miteinander zu fördern, respektvoll miteinander umzugehen. Morsal O. damals stolz: „Es gibt jetzt weniger Prügeleien.“
Doch zu Hause hörte der Stress nicht auf. Ahmad schlug Morsal vor einem Jahr zusammen, weil er fand, dass sie zu westlich lebte. Laut Polizei habe Morsal Hilfe bei Sozialeinrichtungen gesucht.
Freitagnacht (16.05.2008) stach Ahmad auf seine Schwester ein. Gegen den Deutsch-Afghanen wurde Haftbefehl wegen Mordes erlassen, er sitzt in Untersuchungshaft. |
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Paiman
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Titel:
Verfasst am: 22.05.2008, 20:58 Uhr
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Anmeldungsdatum: 07. Jun 2004
Beiträge: 1886
Wohnort: Austria
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Hamburg – ER tötete seine kleine Schwester, weil sie angeblich die Familienehre beschmutzt hätte, frei leben wollte.
Um seine eigene Ehre scherte er sich nicht: Ahmad O. (23), der die 16-jährige Morsal wie ein Stück Vieh abgeschlachtete trieb sich mit Huren rum, war oft sturzbetrunken, ein gewalttätiger Schläger.
Die Schule brach er ab, jobbte als „Geschäftsführer“ im Laden seines Vaters, eines Händlers für gebrauchte Omnibusse. Die Aufzeichnungen über die kriminelle Karriere des Ahmad O. beginnen 2001, als er der Polizei erstmals wegen Diebstahls auffiel. Das war nur der Anfang.
• Rund zehnmal geriet Ahmad O. mit dem Gesetz in Konflikt. Immer war Gewalt im Spiel: In den Jahren 2002, 2003, 2004, 2006 und 2007 ermittelte die Staatsanwalt insgesamt sechsmal wegen Körperverletzung. Die Verfahren wurden aus Mangel an Beweisen eingestellt.
• 2004 war er in eine Messerstecherei verwickelt. Vor einem Bordell legt er sich mit einem Landsmann an, bedrohte ihn mit einer Gaspistole. Der wehrte sich, stach achtmal auf Ahmad O. ein.
• Gewaltakte gegen seine Schwester Morsal waren an der Tagesordnung. Polizeilich vermerkt wurden nur zwei: Im November 2006 bedrohte er sie mit einem Messer, schlug sie nieder. Im Januar 2007 prügelte er Morsal brutal zusammen. Sie erstattete Anzeige, verweigerte dann die Aussage. Wieder kam der Killer davon.
• Im Februar 2007 rastete Ahmad O. schon wieder aus. Bei einer Party stach er zweimal einem Mann feige in den Rücken. Er landete auf der Liste für Intensivtäter, wurde zu 1 Jahr und 5 Monaten Haft verurteilt.
• Am 15. Mai wurde sein Antrag auf Strafaufschub abgelehnt – wenige Stunden, bevor er seine Schwester brutal ermordete.
Ahmad O. droht lebenslange Haft. Abschieben kann man ihn nicht, er ist seit 2003 deutscher Staatsbürger. Reinhard Fallak (Innenbehörde Hamburg): „Zum Zeitpunkt der Einbürgerung lag keine Verurteilung vor, da sämtliche Verfahren eingestellt wurden.“
Auch die Angehörigen stehen im Visier der Ermittler. Polizeisprecher Andreas Schöpflin: „Wir werden die ganze Familie vernehmen.“ Es solle geklärt werden, ob Familienmitglieder von den Mordplänen wussten. |
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Paiman
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Titel:
Verfasst am: 22.05.2008, 20:59 Uhr
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Anmeldungsdatum: 07. Jun 2004
Beiträge: 1886
Wohnort: Austria
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Warum saß er nicht längst im Knast?
Mörder Ahmad O. (23) war erst am 6. März wegen gefährlicher Körperverletzung zu 1,5 Jahren Haft verurteilt worden – trotzdem lief er frei herum!
Weil er keine Lust hatte, in den Knast zu gehen, hatte er einen Antrag auf Aufschub der Haft gestellt. Erst nach zwei Wochen lehnte ein Richter den Antrag ab. Die Ablehnung kam am Morgen nach der Tat per Post. Zu spät! Dabei wurde der Mörder bei der Polizei wegen diverser Körperverletzungsdelikten als Intensivtäter geführt.
Der Killer stach so fest auf seine Schwester ein, dass er sich eine Sehnenscheidentzündung in der rechten Hand zuzog! |
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Paiman
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Titel:
Verfasst am: 22.05.2008, 21:04 Uhr
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Anmeldungsdatum: 07. Jun 2004
Beiträge: 1886
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Ihr Leben war die Hölle. Morsal O. († 16) wurde immer vom Bruder geprügelt, schließlich mit 20 Messerstichen getötet
„Mein Sohn ist ein Verbrecher“, sagte Ahmads Vater gegenüber einem NDR-Reporter der Sendung „Menschen und Schlagzeilen“. „Die Tat war nicht von der Familie geplant.“ Während des Interviews zeigte der Vater immer wieder Fotos seiner toten Tochter.
„Ich hasse ihn“, sagte die Mutter über ihren Sohn.
Die Familie sei allerdings mit Morsals Lebensstil nicht einverstanden gewesen, so der Vater weiter in dem Interview. Deshalb habe man sie für mehrere Monate nach Afghanistan geschickt, damit sie dort „die Sitten und Gebräuche des Heimatlandes kennen lernen soll“.
Die 16-jährige Morsal war in Hamburg in der Nacht zum Freitag von ihrem Bruder mit mehr als 20 Messerstichen getötet worden. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei der Tat um einen sogenannten Ehrenmord. Der Bruder sitzt unter Mordverdacht in Untersuchungshaft
Die Polizei hat bislang keine Hinweise auf eine Mitwisserschaft in der Familie der jungen Deutsch-Afghanin. Heute wurde die Leiche des Mädchens von der Polizei zur Bestattung frei gegeben. |
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Paiman
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Titel:
Verfasst am: 22.05.2008, 21:06 Uhr
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Anmeldungsdatum: 07. Jun 2004
Beiträge: 1886
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Morsals Vater Ghulam-Mohammad O. (45) ist geschockt über den „Ehrenmord“ in seiner Familie: „Kein Vater will, dass ein Kind von ihm im Gefängnis landet und das andere unter der Erde“
Der grausame „Ehrenmord“ an Morsal O. († 16) – jetzt brechen die Eltern ihr Schweigen. Vater Ghulam-Mohammad O. (45): „Mein Sohn ist ein Verbrecher!“ Sechs Tage ist es her, dass Ahmad O. (23) seine Schwester am Berliner Tor mit 20 Messerstichen brutal hinrichtete. Sechs Tage, in denen die Familie des Opfers beharrlich schwieg.
Ein fürchterlicher Verdacht drängte sich auf: Wollten die Eltern etwa Morsals Tod? Haben sie ihren Sohn gewähren lassen, ihn am Ende sogar zu der Tat angestiftet? Ghulam-Mohammad O.: „Kein Vater will, dass ein Kind von ihm im Gefängnis landet und das andere unter der Erde. Wenn ich von dem Mordplan gewusst hätte, wäre das nicht passiert.“
Besonders Mutter Nargis kann und will ihrem Sohn Ahmad (23) nicht verzeihen: „Ich hasse ihn.“ Dennoch: Mit dem Lebensstil der Tochter waren die Eltern nicht einverstanden, schickten sie sogar für mehrere Monate nach Afghanistan. Ghulam-Mohammad O.: „Meine Tochter hätte auf uns hören müssen. Sie hätte das akzeptieren müssen, was ich, ihre Mutter und ihr Bruder ihr sagen.“
Doch die Deutsch-Afghanin wollte nicht nach den strengen Regeln ihrer Familie leben. Sie hatte einen Freund, feierte gern. Für ein Mädchen von 16 Jahren selbstvrständliche Wünsche, für die Morsal mit dem Leben bezahlen musste. Davon ist auch ihr Cousin Mohammad (16) überzeugt. Er musste hilflos mit ansehen, wie Ahmad O. seine Schwester in der Nacht zum Freitag niederstach. Und: Er war es, der das ahnungslose Mädchen zu ihrem Mörder brachte.
Ahmad hatte ihn regelrecht um eine Aussprache mit seiner Schwester angefleht: „Du sagst ihr einfach nichts. Ich will nur mit ihr reden.“ Mohammed glaubte ihm, lockte Morsal nach einem Essen auf den Parkplatz hinter der S-Bahn-Haltestelle Berliner Tor. Heute weiß Mohammed: Damit unterschrieb er ihr Todesurteil!
Jetzt macht er sich schwere Vorwürfe: „Ich bin mitschuld an dem Mord, habe sie ihm zugeführt.“ Schwere Anschuldigungen, die nicht spurlos an Ghulam-Mohammad und seiner Frau Nargis (41) vorübergegangen sind. Erst jetzt fanden sie die Kraft, über den Tod ihrer Tochter zu sprechen. In der NDR-Sendung „Menschen und Schlagzeilen“ stritten sie jede Beteiligung ab: „Die Tat war nicht von der Familie geplant.“
Die Polizei ermittelt jetzt auch in diese Richtung, berichtet das „Hamburger Abendblatt“. Erst vor wenigen Tagen war Morsal nämlich von ihrem Vater (45) zusammengeschlagen worden, und als sie schon am Boden lag, trat er auf sie ein. Ihr 13-jähriger Bruder hinderte sie daran, danach aus dem Elternhaus zu fliehen. Die Polizei rückte später an und brachte Morsal in die Jugendunterkunft an der Feuerbergstraße.
Offenbar hatte die Deutsch-Afghanin in ihrer Familie ein jahrelanges Martyrium zu erleiden, weil sie – im Gegensatz zu ihrer traditionsbewussten Familie – den westlichen Lebensstil bevorzugte.
Ende 2006 – das ist aktenkundig – hatte Morsal einen Streit mit ihrem Bruder Ahmad O., in dessen Verlauf er sie zu Boden schlug. Ihre drei Jahre ältere Schwester zerkratzte ihr das Gesicht. Schon damals musste die Polizei eingreifen, die Beamten übergeben Morsal dem Kinder- und Jugendnotdienst in der Feuerbergstraße. |
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Paiman
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Titel:
Verfasst am: 22.05.2008, 21:10 Uhr
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Anmeldungsdatum: 07. Jun 2004
Beiträge: 1886
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Tragische Momente bei der Beerdigung des Mädchens!
Trauerschreie der afghanischen Frauen schallen über den Friedhof Öjendorf in Hamburg. Männer in schwarzen Anzügen tragen den Sarg mit dem Leichnam von Morsal O. (†16), die von ihrem Bruder Ahmad O. (23) vor einer Woche mit über 20 Messerstichen getötet wurde.
Heute (22. Mai 2008) gegen 11.30 Uhr wurde der Sarg in das ausgehobene Grab hinabgelassen, danach nahmen zuerst die Männer Abschied, dann folgten die Frauen. Eine Trauernde brach weinend zusammen, wurde von zwei Männern beiseite geführt. Ein Rettungswagen wurde angefordert. Über 100 Menschen trauerten um das Mädchen. |
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Paiman
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Titel:
Verfasst am: 29.05.2008, 10:37 Uhr
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Anmeldungsdatum: 07. Jun 2004
Beiträge: 1886
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Morsal war von ihrem Bruder Ahmad (23) mit 20 Messerstichen hingerichtet worden (BILD berichtete). Was der wichtigste Zeuge jetzt berichtet, enthüllt den ganzen teuflischen Plan des Mörders Ahmad O.!
• DER NACHMITTAG
Cousin Mohammed trifft Ahmad O. zufällig nachmittags am S-Bahnhof: „Er stand da mit vier Mädchen. Die hetzten ihn auf: Morsal gehe auf den Strich, trinke Alkohol, nehme auch Drogen.“ Ahmad, der selbst trank und mit Huren verkehrte, soll außer sich gewesen sein.
Mohammed: „Er sagte: ,Du triffst dich doch mit ihr. Danach kommt ihr doch hier vorbei. Da treffen wir uns dann. Du sagst ihr einfach nichts. Ich will nur mit ihr reden.‘ Und ich war so dumm und habe sie ihm hingebracht.“
• DER ABEND
Mohammed trifft seine Cousine Morsal. „Wir haben bei ,McDonalds‘ was gegessen, sind danach in die Bahn gestiegen.“ Um kurz nach 23 Uhr kommen Mohammed und Morsal zum vereinbarten Treffpunkt – der Parkplatz. Mohammed: „Wir haben uns hingesetzt, eine geraucht.“ Um 23.20 Uhr trifft der Killer ein. „Ich dachte: ,O.k., die wollen reden.‘“
• DER MORD
Ohne ein Wort zu sagen, geht Ahmad O. auf seine Schwester los. Mohammed: „Ich glaube, er hatte was genommen. Drogen oder Alkohol. Er stach in ihre Richtung. Ich habe ihn zurückgehalten, er schubste mich weg.“ Morsal erkennt die Gefahr. Ihr Cousin: „Sie ist weggelaufen, dann hingefallen. Er ist dann auf sie. Es ging ganz schnell.“
Was hat Ahmad gesagt? Mohammed: „Gar nichts hat er dabei gesagt. Und sie hat geschrien.“
• DIE MINUTEN NACH DER TAT
Anwohner alarmieren Polizei. Von 23.30 Uhr an kämpfen Ärzte eine halbe Stunde lang um das Leben der schönen Deutsch-Afghanin. Doch sie stirbt im Rettungswagen. Zwölf Stunden später wird der Killer verhaftet – verraten von einem Bekannten.
Auch gegen seine Familie wird wegen Mitwisserschaft ermittelt – bisher ergebnislos.
Vater Ghulam-Mohammad O. (45) streitet gegenüber dem NDR jede Beteiligung ab: „Mein Sohn ist ein Verbrecher. Die Tat war nicht von der Familie geplant.“ Allerdings sei man mit dem Lebensstil der Tochter nicht einverstanden gewesen. Seinem vorbestraften Sohn Ahmad droht jetzt lebenslange Haft. Seine Mutter Nargis (41) hat ihr Urteil schon gefällt: „Ich hasse ihn!“ |
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Gul-e-Maydan
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Titel:
Verfasst am: 28.07.2008, 21:01 Uhr
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Anmeldungsdatum: 18. Mar 2005
Beiträge: 919
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Ja, ich war auch ziemlich schockiert, als ich von diesem sogenannten 'Ehrenmord' (was hat Ehre mit Mord zu tun?) gehört/gelesen habe.
Das Wort Toleranz werden Afghanen noch lange nicht kennen. Wir sind bisher die erste Generation, die hier in Deutschland aufwächst, hier evtl. geboren ist. Dass es wirklich absolut normal ist, dass man hier nicht so leben kann, wie Afghanen in Afghanistan ist für die meisten erwachsenen Afghanen und einpaar Vollpfosten wie den Bruder dieses Mädchens einfach unvorstellbar.
Vor kurzem wurde Homaira Rahman in Virginia aus 'Rache' oder 'Eifersucht' auch von einem Afghanen ermordet. Das komische ist, dass ich ab und zu mit ihr übers Internet in einem anderen Forum kommuniziert hatte und so ein Realitätsschock lässt einen immer wieder den Kopf schütteln...also ich persönlich bin verzweifelt, und ich weiss auch garnicht, worauf ich stolz sein soll als Afghanin?! |
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