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Viele Frauen lachen, wenn sie zum ersten Mal sehen, daß ich knielange Unterhosen trage. Ihnen vergeht allerdings das Lachen, wenn sie den Grund dafür sehen.
-- Harald Schmidt
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Verfasst von: Afghan-Info Team ::: am Freitag, 23. Februar 2007, 15:42 Uhr ::: 79 Aufrufe
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Kabul. AP/baz. Nach internationaler Kritik an Amnestieplänen sind am Freitag zehntausende Afghanen in Kabul auf die Strasse gegangen. Die früheren Mudschahedin unterstützten eine Resolution des Parlaments, wonach die während der Kämpfe der vergangenen Jahrzehnte begangenen Kriegsverbrechen straffrei bleiben sollen. Präsident Hamid Karsai muss den Text unterzeichnen, damit er in Kraft tritt. Die Vereinten Nationen und Menschenrechtsaktivisten haben die Resolution insbesondere mit Blick auf die Opfer des langen Bürgerkriegs verurteilt, der mit der sowjetischen Invasion Ende 1979 begann. Die rund 25.000 Demonstranten hielten Bilder von Führern der so genannten Gotteskrieger hoch. «Wer immer gegen die Mudschahedin ist, ist gegen den Islam und Feind dieses Landes», rief der frühere Mudschahedin-Führer Abdul Rasul Sajjaf der Menge zu.
Im Anschluss an die Kundgebung zogen junge Männer durch die Stadt und skandierten «Tod den Feinden Afghanistans», «Tod Amerika» und «Tod Malalai Dschoja» - die Abgeordnete gehört zu den schärfsten Kritikern von Sajjaf und anderen Mudschahedin-Führern. Zunächst gab es keine Berichte über Ausschreitungen. Die Polizei hatte einige tausend Beamte aufgeboten.
Unter den Demonstranten waren auch Vizepräsident Karim Chalili, der frühere Präsident Burhanuddin Rabbani, Energieminister Ismail Chan und der Sicherheitsberater Karsais, Mohammed Kasim Fahim. Sie gehörten der Nordallianz an, die 2001 mit Hilfe von US-Truppen das Taliban-Regime stürzte.
Grossbritannien will nach Zeitungsinformationen 1'000 weitere Soldaten nach Afghanistan entsenden. Das Verteidigungsministerium wollte sich am Freitag nicht zu dem Bericht des «Guardian» äussern, wonach dies in den nächsten Tagen bekannt gegeben werde. Derzeit sind rund 5'000 britische Soldaten im besonders umkämpften Südafghanistan im Einsatz.
Der russische Aussenminister Sergej Lawrow erklärte bei einem Besuch in Kabul, der Kampf gegen den Terrorismus und den Drogenanbau in Afghanistan sei Sache der ganzen Region. Lawrow eröffnete in Kabul die neue russische Botschaft.
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