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Mein Name ist Rustam Kamsky. Sie haben meinen Sohn belästigt. Bereiten Sie sich aufs Sterben vor.
-- Rustam Kamsky, Boxer und Vater von Gata Kamsky
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Verfasst von: Afghan-Info Team ::: am Dienstag, 27. Februar 2007, 12:15 Uhr ::: 97 Aufrufe
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Kabul/London. AP/baz. In Erwartung einer Frühjahrsoffensive der radikalislamischen Taliban schickt Grossbritannien 1400 weitere Soldaten nach Afghanistan. Verteidigungsminister Des Browne kündigte die Entsendung im Rahmen der NATO-Mission am Montag an, nachdem er bereits am Freitag die Pläne zur Aufstockung der Truppen bekanntgegeben hatte. Bis 2009 sollen in Afghanistan rund 7700 britische Soldaten stationiert werden - mehr als im Irak. Die erste Verstärkung soll nach Angaben Brownes den Süden Afghanistans patrouillieren, Verstecke der Taliban angreifen und Angriffe von Aufständischen abwehren. Sie sollen in den Provinzen Helmand, Kandahar, Urusgan, Sabul und in den Regionen Daikondi und Nimros an der Grenze zum Iran eingesetzt sein, erklärte der Minister im Londoner Unterhaus. Derzeit sind 5500 Briten in Afghanistan stationiert. Im Irak sind etwa 7100, von denen 1600 abgezogen werden sollen.
Mit Blick auf die NATO-Rufe nach einer stärkeren Beteiligung der Verbündeten und einer Aufstockung der Truppen im Süden beklagte Browne, dass nur eine kleine Zahl von Ländern bereit sei, sich den wichtigsten Herausforderungen in Afghanistan zu stellen. Kanada, das ebenfalls Soldaten in Südafghanistan hat, kündigte am Montag umgerechnet weitere rund 130 Millionen Euro Wiederaufbauhilfe an.
Unterdessen stattete US-Vizepräsident Dick Cheney Pakistan und Afghanistan am Montag überraschend einen Besuch ab. In beiden Ländern stand die Sorge über eine etwaige neue Offensive der Taliban und der Al Kaida im Mittelpunkt der Gespräche, wie aus dem Büro des pakistanischen Präsidenten Pervez Musharraf verlautete. Mit ihm beriet Cheney in Islamabad über Möglichkeiten, die Sicherheitslage an der afghanisch-pakistanischen Grenze zu verbessern.
Cheney lobte nach pakistanischen Angaben die Bemühungen Musharrafs im Kampf gegen den Terrorismus. Er äusserte aber auch die Befürchtung, dass sich die Taliban in Pakistan sammeln und auf ihre Offensive vorbereiten könnten. Musharraf versicherte, dass Pakistan entschlossen gegen die Taliban vorgehe. Kurz vor Cheney kam auch die britische Aussenministerin Margaret Beckett mit dem pakistanischen Präsidenten zusammen, um über die Lage in der Region zu beraten.
Cheney reiste anschliessend direkt nach Afghanistan weiter und landete dort auf dem Luftwaffenstützpunkt Bagram nördlich von Kabul, wo er mit Militärführern zusammenkam. Ein Flug nach Kabul und das dort geplante Treffen mit dem afghanischen Präsidenten Hamid Karsai wurden wegen schlechten Wetters abgesagt.
Die USA haben insgesamt 27'000 Soldaten in Afghanistan stationiert. 14'000 von ihnen sind in die 35'000 Mann starke Schutztruppe ISAF unter Führung der NATO integriert. Wegen der kritischen Sicherheitslage wurde der Besuch Cheneys vorab nicht angekündigt.
Im Südosten Afghanistans sprengte sich am Montag ein Selbstmordattentäter vor einer Polizeiwache in die Luft gesprengt und riss einen Polizisten mit in den Tod. Ein zweiter Polizist wurde nach offiziellen Angaben verletzt.
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