 |
|
 |
|
Ich rechne überhaupt nicht voraus. Ich gewinne auch so
-- Robert James Fisher
|
|
|
|
|
 |
|
 |
|
Verfasst von: Afghan-Info Team ::: am Donnerstag, 28. Juni 2007, 18:42 Uhr ::: 101 Aufrufe
|
|
Die Drogenclans in Afghanistan haben ihre Anbaugebiete laut den Vereinten Nationen so stark ausgeweitet wie nie zuvor. Weltweit habe Afghanistan bei der Opiumproduktion einen Anteil von 92 Prozent, berichtete das UN-Büro für Drogenkontrolle und Verbrechensbekämpfung (UNODC) in seinem jüngsten Jahresdrogenbericht. Insgesamt 6.610 Tonnen Opium wurden produziert. Kaum eine Provinz ist drogenfrei. Die Anbauflächen von Schlafmohn stiegen um 59 Prozent auf 165.000 Hektar, ebenfalls ein Rekordwert. „Das ist das größte Gebiet für den Opiumanbau, der in Afghanistan jemals verzeichnet wurde“, hieß es in dem Bericht. UNODC-Exekutivdirektor Antonio Maria Costa warnte, die Provinz Helmand im Süden des Landes werde langsam zum größten Drogenlieferanten der Welt. Laut dem Bericht ist keine Besserung in Sicht. Es gebe vielmehr Hinweise, daß die Opiumproduktion 2007 noch gesteigert werde.
Die größten Anbaufelder mit einer Fläche von 62 Prozent liegen dem Bericht zufolge im Süden Afghanistans. Nur sechs von 34 Provinzen seien frei von Opium-Kulturen. Aus Opium wird Heroin gewonnen. Vor allem die USA und Großbritannien investieren Millionen, um die Drogenproduktion in dem vom Krieg zerrütteten Land einzudämmen. Die radikalislamischen Taliban finanzieren sich zum großen Teil aus dem Erlös der Drogenproduktion.
Die USA und Großbritannien gehen von einem langwierigen und schwierigen Kampf gegen den Drogenanbau aus. „Nichts kann das Drogenproblem über Nacht lösen. Es ist ein komplexes Problem, das eine komplexe Lösung erfordert“, sagte der Staatsminister im britischen Außenministerium, Kim Howells, nach einem Treffen mit dem Chef der Drogenbekämpfungsabteilung im Weißen Haus, John Walters.
Der Drogenhandel in Afghanistan könne nur bekämpft werden, wenn legale Alternativen für die Landbevölkerung geschaffen würden, sagte Walters weiter. Und daran hapert es eben gewaltig. Der Sturz der Taliban-Herrschaft entwickelt sich deshalb immer mehr zum gewaltigen Eigentor. Aber lernen tut der Westen daraus nicht. Im Gegenteil, an liebsten würde er noch den Iran und Syrien „erretten“. Doch damit dürften die USA und ihre Vasallen jedoch überfordert sein.
Veröffentlicht: 28. Juni 2007
Von Karin Burghofer
|
|
|
|
 |
|
 |
Wilkommen Gast Werden Sie Mitglied!

  
 Registerierung ist frei und gibt den vollen Zugang zu dieser Seite

Registrieren | | | | Login:
|
| | | | | | | | |  | Mitglieder: | | Heute Neu: | 0 | | Gestern Neu: | 0 | | Gesamt: | 1940 | | Letzter: | | littlesmile77 |
| | | | | Online | | Mitglieder: | 0 | | Gäste: | 10 | | Gesamt: | 10 |
| | | | | Mitglieder Online | | Keine Mitglieder Online |
| |
|
|