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Kombinieren und Schwarzhandel gehören verboten.
-- SAVIELLY GRIGORIEVITCH TARTAKOWER
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Verfasst von: Afghan-Info Team ::: am Donnerstag, 13. März 2008, 14:31 Uhr ::: 293 Aufrufe
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Berlin (ddp). Die Bundesregierung will nach einem Zeitungsbericht noch mehr Bundeswehr-Feldjäger als bisher hilfsweise als Polizeiausbilder in Afghanistan einsetzen. Derzeit werde erwogen, die Zahl von heute 30 auf 45 Feldjäger aufzustocken, berichtete der Berliner »Tagesspiegel« (Donnerstagausgabe vom 13.03.2008) vorab unter Berufung auf einen Bericht des Auswärtigen Amtes und des Innenministeriums. Die FDP-Verteidigungsexpertin Birgit Homburger warf der Regierung völlige Konzeptionslosigkeit vor. Erst vor wenigen Tagen habe das Innenministerium in seiner Antwort auf eine FDP-Anfrage erklärt, dass es ausreichend Polizeibeamte gebe, die sich freiwillig für internationale Einsätze zur Verfügung stellten. »Wenn das stimmt, ist mir unerklärlich, weshalb noch mehr Feldjäger einspringen sollen«, sagte Homburger dem Blatt. »Ich wundere mich auch sehr, dass das Verteidigungsministerium sich dagegen nicht wehrt.« Die Bundeswehr brauche ihre Feldjäger selbst in allen Auslandseinsätzen und könne nicht dauerhaft Aufgaben übernehmen, für die andere zuständig seien.
Befremdet zeigte sich Homburger überdies darüber, dass Bayern als einziges Bundesland derzeit keinen einzigen Polizisten für internationale Einsätze beisteuere. »Bayern will offenbar an dieser Aufgabe nicht mitwirken«, sagte die FDP-Politikerin.
(ddp)
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