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Hör ich Rauschen, hör ich Lieder, hör ich Deine bittre Klage - gereicht mein Spiel Dir schon zur Plage?
-- Kommentar vom sprechenden Schachprogramm Fritz
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Verfasst von: Afghan-Info Team ::: am Donnerstag, 15. Februar 2007, 23:25 Uhr ::: 63 Aufrufe
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Angesichts der zunehmenden Gewalt in Afghanistan hat der amerikanische Präsident George W. Bush die Nato-Partnerländer in die Pflicht genommen. Die Allianz müsse dem Beispiel der Vereinigten Staaten folgen und mehr Soldaten bereitstellen, um „die Sicherheitslücken zu füllen“, sagte Bush am Donnerstag in Washington. „Wenn die Kommandeure vor Ort sagen, dass sie zusätzliche Hilfe brauchen, dann müssen unsere Nato-Länder diese Hilfe leisten, um die Mission zum Erfolg zu führen.“ Die amerikanische Armee werde ihre Präsenz in Afghanistan um weitere 3000 Soldaten ausbauen, kündigte Bush an. Derzeit haben die Vereinigten Staaten etwa 27.000 Soldaten in Afghanistan stationiert. Dies ist bereits der höchste Stand seit Beginn des Einsatzes vor mehr als fünf Jahren. Ein Geflecht von Sonderregeln
Bush forderte die Nato-Länder zugleich auf, nationale Sonderregelungen für den Einsatz ihrer Kontingente aufzugeben. „Die Alliierten müssen die Beschränkungen der von ihnen gestellten Truppen aufheben, damit die Nato-Kommandeure jene Flexibilität haben, die für den Sieg über den Feind nötig ist“, sagte Bush.
Die Nato-geführte Afghanistan-Truppe Isaf rüstet sich derzeit gegen die erwartete Frühjahrsoffensive der radikalislamischen Taliban-Miliz. Nato-Militärs beklagen seit langem, dass ein Geflecht von Sonderregeln für Soldaten aus bestimmten Ländern den internationalen Einsatz erschwerten. Zu diesen Beschränkungen kann beispielsweise die Weigerung der deutschen Bundeswehr gezählt werden, neben ihren Missionen im Norden und in Kabul noch Truppen für die Kampfeinsätze gegen die Taliban im unruhigen Süden Afghanistans zu stellen.
Erst in der vergangenen Woche hatte der amerikanische Verteidigungsminister Robert Gates die Nato-Partner bei einer Europareise um mehr Truppen für Afghanistan gebeten. Neben Deutschland lehnen viele große Nato-Länder wie Spanien oder Italien allerdings bislang die weitere Aufstockung ihrer Truppen ab. (FAZ)
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