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Wohl dem, der gelernt hat, zu ertragen, was er nicht ändern kann, und preiszugeben mit Würde, was er nicht retten kann.
-- Friedrich Schiller, deutscher Dichter 1759-1805
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Verfasst von: Afghan-Info Team ::: am Freitag, 16. Februar 2007, 20:56 Uhr ::: 85 Aufrufe
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GiNN-BerlinKontor.—Im Hinblick auf die für das Frühjahr erwartete Offensive der islamistischen Taliban verlegt US-Präsident George W. BUSH weitere 3 200 US-Truppen nach Afghanistan. Eine US-Luftlandebrigade wird dazu in Italien abgezogen. Der Präsident verlangte erneut “mehr Flexibilität von den NATO-Partnern”. Ohne Deutschland zu nennen betonte Bush, die Mitglieder der Allianz sollten auf die bisher praktizierten Einsatzbeschränkungen verzichten und auch im umkämpften Süden Afghanistans zur Verfügung stehen. Wenn die verantwortlichen Kommandeure im Kampfgebiet meinten, sie bräuchten mehr Soldaten an bestimmten Orten, müßten man dieser Aufforderung folgen, so Bush. Nur so könne die Mission der NATO erfolgreich sein. O-Ton Bush: “When there is a need, when our commanders on the ground say to our respective countries, we need additional help, our NATO countries must provide it in order to be successful in this mission. Allies must lift restrictions on the forces they do provide so NATO commanders have the flexibility they need to defeat the enemy wherever the enemy may make a stand.”
Die NATO sei auf den Prinzipien gegründet worden: “Ein Angriff auf einen ist ein Angriff auf alle”, erinnerte Bush.
Der amerikanische Präsident schließt nicht aus, dass NATO-Truppen der angekündigten Taliban-Offensive zuvor kommen und ihrerseits angreifen. Sobald der Schnee in den Hindukusch-Bergen geschmolzen sei - so Bush - planten die Taliban und Al Qaida ihren Angriff auf die NATO-Verbände. Bush wörtlich: “Our strategy is not to be on the defense, but to go on the offense. This spring there is going to be a new offensive in Afghanistan, and it’s going to be a NATO offensive. And that’s part of our strategy — relentless in our pressure. We will not give in to murderers and extremists.”
Afghanistan sei die “wichtigste militärische Operation der NATO”, sagte der US-Präsident und nannte folgende Staaten, die für den Einsatz in Afghanistan Spezialeinheiten der NATO unterstellt hätten: Großbritannien, Norwegen, Lithauen, Tschechien, Slowakei, Polen, Türkei, Bulgarien, Rumänien, Dänemark und Griechenland. Der Beitrag Deutschlands blieb unerwähnt in dieser Aufzählung.
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