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Es gibt keine einzige Frau, der ich nicht einen Springer vorgeben könnte und trotzdem gewänne.(Anm.: Da kannte er Judith Polgar noch nicht)
-- Bobby Fischer
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Verfasst von: Afghan-Info Team ::: am Donnerstag, 22. März 2007, 23:57 Uhr ::: 87 Aufrufe
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Die US-Regierung hat Rom wegen der Freilassung von Taliban-Gefangenen im Austausch für den entführten Journalisten Daniele Mastrogiacomo kritisiert. Die Nachrichtenagentur ANSA zitierte am Mittwoch eine Quelle der US-Regierung, die den Gefangenenaustausch für die Freilassung des Journalisten scharf anprangerte. Einer der Terroristen, der für Mastrogiacomo freigekommen sei, sei ein Familienmitglied jenes Taliban-Chefs, der die Entführung des Journalisten organisiert habe, so die Quelle. Abkommen mit Kidnappern seien niemals positiv. Die befreiten Taliban würden ihren Kampf für die Macht in Afghanistan sofort wieder aufnehmen. Die US-Regierung kritisierte, dass Rom sich nur um Mastrogiacomos Freilassung bemüht habe. Sein Fahrer sei ermordet worden, während das Schicksal seines Dolmetschers noch ungewiss sei. Nach Angaben afghanischer Medien waren fünf Mitglieder der radikal-islamischen Taliban, darunter der Ex-Sprecher und Bruder des „Militärchefs“ der Rebellen, Mullah Dadullah, im Austausch gegen Mastrogiacomo aus dem Gewahrsam freigekommen. Ein Sprecher des afghanischen Präsidenten Hamid Karzai bestätigte, dass seine Regierung einige gefangene Taliban befreit habe, um den Italiener freizubekommen. Wer und wie viele das waren, sagte er nicht.
Kritik musste die Regierung Prodi auch vom niederländischen Außenminister Maxime Verhagen hinnehmen. „Wenn man eine Situation schafft, in der sich die Freilassung von Taliban-Gefangenen durch die Verschleppung von Journalisten bewerkstelligen lässt, dann wird es bald keine Journalisten mehr geben“, sagte Verhagen vor Reportern im Hauptquartier der Afghanistan-Schutztruppe ISAF in Kabul.
Auch deutsche Sicherheitsbeamte kritisieren den Deal mit den Taliban. Der Erfolg könnte Radikale zu weiteren Entführungen ermuntern, fürchtet die deutsche Bundesregierung nach Angaben von „Spiegel Online“.
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