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Der Mensch lebt nicht von Wörtern allein, ungeachtet der Tatsache, daß er sie manchmal schlucken muß.
-- Adlai Ewing Stevenson, britisch-amerikanischer Politiker 1900 -1965
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Verfasst von: Afghan-Info Team ::: am Donnerstag, 08. Februar 2007, 16:33 Uhr ::: 130 Aufrufe
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Brüssel - Vor der erwarteten Frühjahrsoffensive der Taliban in Afghanistan sucht die Nato erneut nach Truppen. Doch bei einem Treffen der Verteidigungsminister der Allianz am Donnerstag und Freitag im spanischen Sevilla dürfte Verteidigungsminister Franz Josef Jung einer der wenigen sein, die eine Zusage im Gepäck haben. Jung bringt die Kabinettsentscheidung für die Entsendung sechs deutscher Tornados mit, auch wenn diese vom Bundestag im März noch bestätigt werden muss. Der Einsatz der Aufklärer soll im April beginnen.
Mit mehr als 4000 Toten war das vergangene Jahr das verlustreichste in Afghanistan seit dem Sturz der radikal-islamischen Taliban durch US-geführte Truppen 2001. |
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Verfasst von: Afghan-Info Team ::: am Dienstag, 06. Februar 2007, 14:05 Uhr ::: 96 Aufrufe
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Marzar-e-Sharif – Au Backe! Bei seinem Besuch im größten deutschen Afghanistan-Feldlager musste Bundesverteidigungsminister Franz-Josef Jung (57/CDU) gestern mit höllischen Schmerzen zum Truppen-Zahnarzt. Erst danach konnte er das Camp besichtigen, mit den Soldaten essen. Mit seinem Blitzbesuch wollte Jung unmittelbar vor der Kabinettsentscheidung über die Entsendung von Tornado-Aufklärungsjets den deutschen Afghanistan-Soldaten seine Verbundenheit zeigen: „Die Lage ist gefährlich. Die Zahl der Anschläge hat sich 2006 verdoppelt!“ Zum ersten Mal bestätigte Jung, dass die deutschen Flugzeuge schon im April in Afghanistan zum Einsatz kommen können. Jung: „Vorausgesetzt, das Kabinett fasst den Beschluss und der Bundestag stimmt diesem zu, könnten die Tornados schon Mitte April in Afghanistan eintreffen." |
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Verfasst von: Afghan-Info Team ::: am Dienstag, 06. Februar 2007, 14:04 Uhr ::: 99 Aufrufe
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Berlin (Reuters) - Verteidigungsminister Franz Josef Jung hat überraschend in Afghanistan stationierte Bundeswehrsoldaten besucht. Unmittelbar vor der Entscheidung über den Einsatz von Tornado-Flugzeugen "bereits Mitte April" auch im umkämpften Süden des Landes, "war es dem Minister wichtig, sich noch einmal vor Ort ein genaues Bild der Lage zu verschaffen", teilte sein Ministerium am Dienstag in Berlin mit. Voraussetzung für die Entsendung der Aufklärungsflieger ist die Zustimmung von Kabinett und Bundestag. Jung sprach den Angaben zufolge von einem "sehr guten und interessanten Tag". Der CDU-Politiker lobte die Soldaten in Masar-i-Scharif: "Wir haben hier in Afghanistan eine hervorragende Truppe." Sie genieße hohes Ansehen in der Bevölkerung. |
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Verfasst von: Afghan-Info Team ::: am Dienstag, 06. Februar 2007, 14:03 Uhr ::: 112 Aufrufe
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Kabul (dpa) - Die Bundesregierung will den Einsatz von Tornado- Aufklärungsflugzeugen in Afghanistan nicht auf den umkämpften Süden beschränken, sondern für das ganze Land ermöglichen. Das sagte Verteidigungsminister Franz Josef Jung bei einem Überraschungsbesuch in Kabul. Man habe einen kritischen Grenzbereich zu Pakistan mit 2400 Kilometern. Bisher war es in der Debatte über die Entsendung von sechs deutschen Tornados im Bundestag nur um die Unterstützung der internationalen Schutztruppe ISAF im umkämpften Süden gegangen.
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Verfasst von: Afghan-Info Team ::: am Montag, 05. Februar 2007, 23:08 Uhr ::: 102 Aufrufe
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Berlin – Die Bundeswehr soll ihre Tornado-Jets in Afghanistan zur Aufklärung auch von Kampfzielen einsetzen, aber mit den Maschinen nicht selbst in Kämpfe eingreifen. Das ergibt sich aus dem Entwurf des Mandats, das das Bundeskabinett am Mittwoch beschließen und nächste Woche dem Bundestag vorlegen will. Danach sollen sechs bis acht Aufklärungs-Tornados und bis zu 500 Mann Personal auf dem Flughafen von Masar-i-Scharif im Norden des Landes stationiert werden, dem derzeitigen Hauptstützpunkt der Bundeswehr in Afghanistan. Die Maschinen sollen über ganz Afghanistan Aufklärungsflüge unternehmen und die Ergebnisse der Isaf-Schutztruppe zur Verfügung stellen. Eine Weitergabe der Daten an die Antiterroroperation „Enduring Freedom“ (OEF) soll restriktiv gehandhabt werden, aber zulässig sein. |
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