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Stelle das Brett so, daß die Sonne in die Augen deines Gegners scheint.
-- Ruy López
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Verfasst von: Afghan-Info Team ::: am Donnerstag, 28. Juni 2007, 18:37 Uhr ::: 84 Aufrufe
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Kabul - Ungeachtet scharfer Kritik an der hohen Zahl ziviler Opfer will die NATO ihre Luftangriffsstrategie gegen Aufständische in Afghanistan nicht ändern. Aus der Luft könne ein wesentlich größeres Territorium abgedeckt werden, als dies mit der begrenzten Zahl der Bodentruppen möglich sei - deshalb habe die Allianz derzeit nicht vor, ihre "Operationen aus der Luft" zu verändern, sagte eine Sprecherin der NATO-geführten Afghanistan-Schutztruppe (ISAF) am Mittwoch in Kabul. Es lasse sich nicht immer leicht feststellen, ob Zivilisten tatsächlich durch Luftangriffe oder aber durch Feuergefechte am Boden getötet würden, fügte sie hinzu. |
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Verfasst von: Afghan-Info Team ::: am Mittwoch, 27. Juni 2007, 21:11 Uhr ::: 85 Aufrufe
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(dpa/nz) US-Soldaten sollen in Afghanistan Verdächtige mit Scheinexekutionen gedroht haben. Die Militärführung untersucht die Vorwürfe. Die US-Armee hat nach einem Bericht im Nachrichtenmagazin «Focus» über Fälle von Folter und Scheinexekutionen durch amerikanische und afghanische Soldaten in der Provinz Ghasni eine Untersuchung eingeleitet. Einer der im Bericht genannten Soldaten sei bis zum Abschluss der Untersuchung von seinem Posten versetzt worden, teilte die US-Armee in Afghanistan am Montag mit. Zwei Reporter hatten laut «Focus» beobachtet, wie bei einem Verhör im Dorf Niasollah ein US-Soldat zusammen mit einem afghanischen Kommandanten einen Verdächtigen mit einer Fußfessel an die Rückseite eines Militärjeeps banden.
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Verfasst von: Afghan-Info Team ::: am Mittwoch, 27. Juni 2007, 21:09 Uhr ::: 67 Aufrufe
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Seit dem Sturz der Taliban 2001 wird von internationalen Truppen und afghanischen Behörden versucht, den Anbau von Mohn zu unterbinden. Die Felder, auf denen der Rohstoff für Opium und Heroin wächst, werden zerstört - mit dem Ergebnis, dass noch immer 92 Prozent des illegalen Opiums weltweit aus Afghanistan stammen. Ein internationaler Think-Tank schlägt nun vor, die Zerstörung der Felder zu beenden und stattdessen in den Gemeinden mit der Produktion von morphiumhältiger Medizin zu beginnen. In Indien und der Türkei hat dieses Modell bereits funktioniert. Mehr dazu in science.ORF.at
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Verfasst von: Afghan-Info Team ::: am Mittwoch, 27. Juni 2007, 21:09 Uhr ::: 63 Aufrufe
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Kandahar/Ottawa - Bei einer Reihe von Anschlägen in Afghanistan sind am Mittwoch acht Menschen getötet worden. Drei kanadische Soldaten der NATO-geführten Afghanistan-Trupe ISAF starben nach ISAF-Angaben im Süden des Landes, als ihr Fahrzeug von einer am Straßenrand explodierten Bombe zerstört wurde. Angaben über den genauen Ort des Anschlags machte die ISAF nicht. Die radikalislamischen Taliban bekannten sich zu einem Anschlag in der Provinz Helmand, bei dem mehrere ausländische Soldaten getötet worden seien. In der östlichen Provinz Chost kamen bei einem Anschlag ein ranghoher Polizeioffizier und ein weiterer Polizist ums Leben. In der südlichen Provinz Sabul zerriss ein Sprengsatz ein Fahrzeug der privaten US-Sicherheitsfirma USPI. |
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Verfasst von: Afghan-Info Team ::: am Donnerstag, 21. Juni 2007, 17:43 Uhr ::: 71 Aufrufe
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Nach Zielen im Süden nehmen die Taliban auch die afghanische Hauptstadt stärker ins Visier. Sie wollen damit die internationalen Truppen aus dem Land vertreiben. Die radikal-islamischen Taliban ändern ihre Strategie. Wie ein Sprecher der Miliz der britischen BBC sagte, sind häufigere Anschläge in der Hauptstadt Kabul geplant. Nach dem Ende des Taliban-Regimes 2001 hatten sich die Gotteskrieger in den Süden und Osten des Landes zurückgezogen, wo sie ihre Angriffe seit Anfang dieses Jahres ausgeweitet haben. Die Miliz sei wieder erstarkt, nachdem Nato-Truppen mehrere Taliban-Führer getötet hätten, sagte ihr Sprecher Sabijullah Muschahed. Die Zahl der Anhänger, die zu Selbstmord-Anschlägen bereit seien, steige an. |
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